Iboga Microdosing Erfahrung bei Einnahme von 1000-1200mg Wurzelrinde
4 Wochen lang.. wie war’s?
Ich habe einen Zyklus über 4 Wochen mit microdosing durch. Jeden Tag morgens 3 Kapseln.
Mich machen sie wach, deshalb nicht vor der Nacht. Ich hatte wesentlich mehr Energie (richtig
Bock in den Tag zu starten und die Zeit zu nutzen), bessere Laune (keine depressiven
Verstimmungen und Mutlosigkeit) und habe mich allgemein sortierter gefühlt
(die Gedanken waren nicht mehr zerstreut und klar wo die Priorität liegt).
Kein Verlangen auf andere Substanzen gespürt und ein erhöhtes Gefühlel
von Selbstwirksamkeit. Dh Was früher in Gewohnheiten automatisch ablief,
konnte ich erkennen und damit auflösen. Ich hatte wieder “die Wahl”
Meine Verbindung zu mir selbst wurde gestärkt und ich hatte große
Motivation mich mit guter Ernährung, Bewegung und Meditation um
meinen Körper & Geist zu kümmern.
Ich denke, dass die Angst nicht vom Kontakt mit Iboga kommt, sondern die Angst besteht
sehr wahrscheinlich darin, dass sich die Menschen eventuell verändern können.
Die Wirkung von Iboga Microdosing ist jedoch sehr subtil und kaum wahrnehmbar.
Ich habe Iboga jeweils um ca. 18:00 Uhr genommen. In der Nacht hatte ich starke luzide
Träume. Ein schönes Erlebnis.
Ich habe es dann auch mal am Morgen genommen. Ich habe dann gespürt wie ich Dinge
um mich herum wahrgenommen habe, die ich vorher nicht so beachtet habe. Auch merkte
ich eine erhöhte Aktivität meiner Gedanken.
Manche berichten ja, dass wenn sie Iboga am Morgen genommen haben, dass sie müde waren.
Das war bei mir jedoch nicht der Fall.
ERLEBNISBERICHT:

Ich erlebe die Zeit seit der Einnahme als sehr erdend und Klarheit bringend. Das Thema „Grenzen“ begleitet mich seit der Einnahme. Mir wurde bewusst, wann ich meine Grenzen überschreiten lasse und habe begonnen mich für mich und meine Grenzen einzusetzen. Es fällt mir schwer jemanden eine Grenze aufzuweisen, aus Angst diesen zu verletzen oder vor den Kopf zu stoßen. Noch tiefer dahinter steckt sicherlich die Angst selbst Liebe und Anerkennung daudrch zu verlieren. Mir ist bewusst geworden, dass es möglich ist, mich liebevoll für meine
Grenzen einzusetzen. Bei einer weiteren Meditation wurde mir klar, dass wenn ich mich für mich einsetze,
dies ausspreche oder zeige, ich den Menschen positiver gegenüber treten kann und die innere Ablehnung
sich auflösen kann, da dann keine Bedrohung mehr besteht und ich mir selbst treu bleibe. Es fühlt sich
wichtig an für mich und das Geschenk in meinem Bauch zu sorgen.

Ein weiteres Thema das mich begleitet ist die Loslösung aus meinem Elternhaus. Besonders von meinem Vater.
Ich komme mit einem sehr tief sitzenden Trauma und einer großen Angst in Kontakt. Früher hat mich die Angst
in Panik versetzt, heute kann ich sie beobachten ohne in Panik zu verfallen. Mein Vater ist seit meinem
4. Lebensjahr krank. Zu diesem Zeitpunkt war er ein Jahr nicht zu Hause, da er in Krankenhäusern und
Reha-Kuren war. Meine komplette Kindheit war er immer wieder in Krankenhäusern. Es steckt eine sehr
tiefe Angst um den Verlust meines Vater in mir. Die Angst, dass er stirbt und ich dann aufgrund des großen Schmerzes und dem kindlichen Glauben ohne ihn nicht sein zu können, ich mit ihm sterbe. Vor meiner Schwangerschaft ist immer wieder ein Gedanke in mir aufgetaucht, dass wenn ich schwanger werde, mein
Vater sterben wird. Diese Angst, zeigt denke ich die Furcht vor dem loslassen. Die Angst den Tod zu akzeptieren,
ihn anzunehmen und als zum Leben dazugehörig zu sehen. Ich wünsche mir, dass die Angst um meinen Vater sich nicht erst auflöst, wenn er den irdischen Körper verlassen wird, sondern dass ich mich davor von dieser immer weiter lösen und innerlich frei werden darf.
Meine Erfahrungen mit der Pflanze Tabernanthe Iboga mit dem Wirkstoff Ibogain
überschreiten für mich die Grenzen der materiellen Welt, in der wir alle leben.
Durch die pharmakologisch neuroplastische Wirkungsweise dieser Pflanze wurde mir auch im
Microdosing-Bereich einiges über meine geistigen Muster bewusst. Auch auf spiritueller Ebene
verhalf es mir zu einer viel höheren Schwingungsebene als zuvor und das, obwohl ich vor
2 Monaten noch ein sehr verzweifelter Mensch war. Bis jetzt konnte ich durch keine Substanz
so tiefgreifende Persönlichkeitsveränderungen in so kurzer Zeit erreichen.
Am meisten Respekt habe ich von der Ehrlichkeit und liebevollen Strenge dieser Pflanze.
An dieser Stelle möchte ich mich auch recht herzlich bei Della bedanken,
für ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Mitmenschen und den Maßnahmen,
die sie gegen den Raubbau setzt. Außerdem ist die Qualität des Ibogains sehr gut!
Ich hoffe, dass ich mit diesem kleinen Einblick in meine Erfahrungen nun auch andere
dazu ermutigen kann, mit Iboga an Sich zu arbeiten.
Namasté