Vorgeschichte: Ich wuchs im im klassischen Mittelstand in der Schweiz auf und besuchte da auch die Primar- sowie Sekundarschule. Schon relativ früh wurde klar, dass ich nicht ins klassische Schulsystem passe. Die Noten waren ungenügend, ich war geistig oft abwesend und die Lehrer wussten nicht weiter. Nach diversen Abklärungen bei Psychologen, wurde bei mir ein ADS (dazumal noch POS) diagnostiziert. Wohl aber auch ein überdurchschnittlich hoher IQ & EQ. Meine Eltern haben bewusst auf Medikamente wie Ritalin verzichtet.

Nach diversen Eskapaden habe ich mit ca. 17 die Kurve gekriegt und eine Ausbildung gemacht, danach meine Karriere in der IT. Mit ca. 25 kriegte ich sehr intensive Panikattacken, Angstzustände & Atemnot. Es folgten vielerlei Therapien: Hypnose, Zen-Meditation, Tantra, Psychologen und Coaches. Es half mir das ganze in den Griff zu kriegen aber irgendwie war es noch nicht gelöst – etwas schlummerte noch tief in mir drin.

Meine Hypnose-Therapeutin und Freundin brachte mich letztes Jahr auf die Idee, die Substanz Ibogain auszuprobieren. Nach viel Recherche reiste ich im Januar 2018 nach Holland um da eine 3-Tägige Erfahrung zu machen.

Auf der Körperlichen Ebene ist es wohl das anstrengendste was ich je gemacht habe. Man kotzt sich 3 Tage die Seele aus dem Leib, kann kaum gehen, geschweige denn essen. Der Körper ist lahm, aber der Geist ist auf einer Ebene die sich in etwa so anfühlt: Es ist ein bisschen, als ob man Zugriff auf alle Informationen des eigenen Selbst kriegt. Auf alle. Multiplizieren Sie es mit der Unendlichkeit, addieren sie die Ewigkeit und sie können ansatzweise nachvollziehen wie absolut vollkommen sich das anfühlt. Wenn sie vorher dachten, sie hätten ein Problem, dann wissen sie nachher nur, dass es Milliarden von Lösungen gibt.

Während Ayahuasca die Mutter ist und dich raus in neue Dimensionen führt, ist Iboga der strenge Vater der dich mit deinem Selbst auseinandersetzt. Es passiert also alles im eigenen Universum, eine Art Konversation mit dem vollendeten und allwissenden Selbst.

Neu-Orientierung der Denkmuster. 3 Dinge blitzten immer wieder auf: Alles ist eins, alles hängt zusammen (ich habe es auch gesehen). Where focus goes, energy flows. Ich denke, also bin ich.

Mich hat es gelehrt, dass die eigene Existenz, das eigene Selbst die Maxime darstellt. Wir selbst entscheiden ob wir scheitern oder gewinnen. Wir selbst sind das Universum. Es ist alles eine unendlich, ewige und vollendete Perfektion die sich immer selbst ausgleicht.

Der Ablauf: Das ganze dauert mehr als 18 Stunden, man schluckt während dessen immer wieder das Pulver. So wie ich im Nachhinein das in etwa bewerten kann ist der Ablauf wie folgt: Nach der ersten Einnahme folgt nach etwa 1-2 Stunden die Wirkung von Ibogain. Es beginnt eine Art Sterbephase, sie ist nicht sehr angenehm, dauert ca. 1-2 Stunden und ist als ob man in einen elektrischen Bienenschwarm laufen würde. Danach folgt die Heilungsphase über mehrere Stunden. Am Schluss kommt die Landephase – die Wirkung lässt etwas nach, man ist aber immer noch sehr erschöpft.

Fazit: Sicher hilfreich bereits Erfahrung mit Meditation oder Hypnose zu haben. Wenn man Iboga ablehnt, wird es ein 3-Tage Horror-Trip. Lässt man es zu, kann es einem genau das geben, was man braucht.

Ich finde immer wieder neue Denkmuster und bin befreit von allem. Ich habe keine Angst mehr, ich habe das vollendete gesehen und weiß, dass es nichts zu befürchten gibt.

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